Drei Gemeinden – eine Wasserversorgung
25. April 2012Brig-Glis, Ried-Brig und Termen bündeln beim Trinkwasser ihre Kräfte.
Die Urversammlungen aller drei Gemeinden haben dazu im letzten Herbst einstimmig grünes Licht gegeben. Die Gemeinden Ried-Brig, Termen und Brig-Glis werden mit dem Schritt gemeinsam die Trinkwasserversorgung für 15 000 bis 20 000 Einwohnerinnen und Einwohner langfristig und nachhaltig sichern. Nebst der langfristigen Versorgungssicherheit geht es auch darum, die Infrastruktur zu erneuern, die Kompetenzen zu bündeln, Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen. Die Leitungen gehören dem interkommunalen Trinkwasserverbund und werden auch gemeinsam unterhalten. Der Verbund fasst auch neue Quellen. Für die Feinverteilung bleibt jede Gemeinde verantwortlich. Die Quellen bleiben im Eigentum der Gemeinden.
Die drei Gemeinden werden gemeinsam mit der EnBAG auch Wasserkraftpotenzial besser nutzen. Die EnBAG Trinkwasserkraftwerke Simplon-Nord wird alle Wasserschlösser und Kraftwerkzentralen und alle Zubringerdruckleitungen vom Berg ins Tal finanzieren. Diese Leitungen kosten rund 7,6 Millionen Franken. Insgesamt sollen fünf neue Trinkwasserkraftwerke (THWK) gebaut werden. Das seit 1994 bestehende Trinkwasserkraftwerk Gärsterna wird in die Gesamtanlage TWKW Simplon-Nord integriert. Mit den Trinkwasserkraftwerken können 6917 MWh Strom aus erneuerbaren Ressourcen produziert werden.
Newsletter März 2012 – Zeitenwende
27. März 2012Frühjahrssession des Nationalrats 2012
Die Frühjahrssession wurde durch die Abstimmung über die Zweitwohnungsinitiative überschattet. Das war zwar kein Parlamentsgeschäft. Auf der Traktandenliste standen andere Vorlagen, die nun aber im Zusammenhang damit zu sehen sind.
So ist die Revision des Raumplanungsgesetzes mit wenigen Differenzen unter Dach. Wir muss-ten dabei einige Kompromisse eingehen, um einen wirkungsvollen Gegenvorschlag zur viel radikaleren Landschaftsinitiative zu erhalten. Unter anderem bringt das neue Gesetz eine Mehrwertabschöpfung von 20 Prozent. Das bedeutet: Jene, die neues, wertvolleres Bauland erhalten, leisten einen Beitrag, um jene zu entschädigen, deren Boden durch Auszonung an Wert verliert. Und genau dies dürfte wegen der Zweitwohnungsinitiative nun vermehrt der Fall werden. Zumal auch kein Bauland mehr über den Bedarf für die nächsten 15 Jahre hinaus ein-geplant werden darf. Allerdings ist nun der Bund mitverantwortlich für die Entschädigung der Bodenbesitzer. Hier werden wir ihn packen.
Wichtiger Entscheid für eine sinnvolle Freizeitgestaltung – ganz im Sinne des Kinder – und Jugendschutz!
12. März 2012Newsletter Februar 2012 – Zur neuen Legislatur
28. Februar 2012Blut, Schweiss und Tränen…
…sollten wir in der neuen Legislaturperiode nicht gerade vergiessen müssen. Aber neben der Bewältigung immer noch bestehender Baustellen stehen aus meiner Sicht vier neue zentrale Herausforderungen an, die unsere ganze Kraft und unser volles Gewicht beanspruchen werden.
Energieversorgung sichern
Sachpolitisch steigen wir ins grosse Abenteuer Atomausstieg. Wir haben Ja gesagt zum Ausstieg aus der Kernenergie, nun müssen wir daran arbeiten, wie wir dies tun wollen. Das Seilziehen hat bereits begonnen, aber das unnachgiebige Verteidigen einzelner Interessenspositionen ist weder beim Natur- noch beim Heimatschutz, weder bei den Energieunternehmen noch bei den Konsumenten und der Wirtschaft hilfreich.
Wir werden nur Erfolg haben, wenn wir gesamtheitlich denken und die Interessen des ganzen Landes nicht aus den Augen verlieren. Alle haben daran mitzuwirken. Die CVP hat dabei keine einfache Aufgabe zu lösen. Denn wie wir uns entscheiden, wird ausschlaggebend für den gesamten Rat sein.
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Öffentliche Veranstaltung – Energiepolitische Herausforderungen
28. Februar 2012Konsequente Haltung der CVP hat sich durchgesetzt
3. Februar 2012In die leidige Sache um die hohen Managersaläre kommt Bewegung. Nachdem der Nationalrat im indirekten Gegenvorschlag zur Abzockerinitiative die Bonussteuer versenkt hat, hat die RK-N einer Bonussteuer nun zugestimmt. Diese wird als direkter Gegenvorschlag der Minderinitiative gegenüber gestellt. Die CVP ist überzeugt, dass die Minderinitiative dem Finanz- und Wirtschaftsstandort Schweiz in hohem Masse Schaden zufügt und Spekulanten Tür und Tor öffnet. Sie ist das falsche Mittel gegen hohe Saläre. Doch genau auf eine Lösung bei den Lohnexzessen wartet das Volk. Diese Lösung bietet die Bonussteuer.
„Mit der Bonussteuer haben wir ein griffiges Instrument, gegen die Minderinitiative anzutreten. Ich bin erleichtert, dass sich die CVP mit diesem Vorschlag durchgesetzt hat. Die Abzockerinitiative ist der komplett falsche Weg, die hohen Saläre zu bekämpfen. Sie hätte verheerende Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort und dem Finanzplatz“, sagt Viola Amherd, Vizefraktionschefin der CVP-Fraktion.
Autor: CVP Schweiz
2012 Rücktritt als Stadtpräsidentin
5. Dezember 2011Zeit für einen Generationenwechsel
Nach 20 Jahren im Stadtrat von Brig-Glis, davon 12 als Stadtpräsidentin, habe ich mich entschieden, bei den nächsten Stadtratswahlen im Oktober 2012 nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.
Es ist an der Zeit, einer neuen Generation die Führung der Stadtgemeinde zu überantworten. Die Stadtgemeinde Brig-Glis steht heute finanziell in sehr guter Verfassung da. Brig-Glis ist ein attraktives Dienstleistungszentrum und ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die ganze Region, sowohl als Wirtschaftsmotor wie auch als Bildungsstandort. Brig-Glis ist bestens erschlossen durch Strasse und Schiene und funktioniert dadurch als wichtige Drehscheibe für Tourismus und Gewerbe im Oberwallis.
Brig-Glis hat in den letzten 20 Jahren wichtige Vorhaben realisiert, wie das Parkhaus Bahnhof, das Zeughaus Kultur oder die Schaffung neuer und die Sicherung bestehender Arbeitsplätze beispielsweise durch den Erwerb des Swisscom-Gebäudes. Weitere zentrale Projekte sind aufgegleist. Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden ist mit dem regionalen Leitbild Brig-Glis – Naters und mit dem Agglomerationsprojekt Brig-Visp-Naters auf eine neue Ebene gestellt.
Das alles bietet für Brig-Glis beste Voraussetzungen, die Herausforderungen der Zukunft mit Zuversicht anzupacken. Dabei tatkräftig mitzuhelfen wird mir auch weiterhin ein Anliegen sein.
Ich mache diesen Schritt einerseits mit ein bisschen Wehmut, denn die vielen Jahre im Dienst der Gemeinde – fast ein halbes Leben – haben mich sehr geprägt. Ich tue dies andererseits aber auch mit grosser Zuversicht, weil ich weiss, dass meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger eine gesunde, selbstbewusste Stadtgemeinde übernehmen kann, auf die man stolz sein kann.
Dies geschieht in Übereinstimmung mit der Ortspartei Brig-Glis der CVPO, die schon bei den letzten Wahlen eine Amtszeitbeschränkung auf 12 Jahre beschlossen hat, um eine kontinuierliche Erneuerung zu ermöglichen. Mit der frühen Bekanntgabe meines Rücktritts möchte ich den Parteien genügend Zeit geben, in Ruhe und mit Sorgfalt die Wahlen vom kommenden Oktober vorzubereiten.









